Kino International in Berlin glänzt nach 18-monatiger Sanierung in neuem Licht
Kino International in Berlin glänzt nach 18-monatiger Sanierung in neuem Licht
Das Kino International – ein historisches Kino in Ost-Berlin – hat nach 18 Monaten Sanierung wieder eröffnet. Das markante Bauwerk an der Karl-Marx-Allee, das 1963 errichtet wurde, ist seit Langem ein kultureller Mittelpunkt für Filmpremieren und Prominenten-Events. Die Finanzierung des Projekts stammte aus verschiedenen Quellen, darunter Bundes- und Landesregierungen, Lotterieerlöse sowie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.
Das Kino hatte 2022 für eine ursprünglich auf 22 Monate angelegte Komplettsanierung geschlossen. Durch die gestiegenen Kosten während der COVID-19-Pandemie mussten einige Pläne angepasst werden, doch insgesamt flossen über 10 Millionen Euro in die Modernisierung des Gebäudes. Zu den wichtigsten Aufwertungen zählen neue Infrastruktur und modernste Projektionstechnik, auch wenn technische Details nicht näher bekannt gegeben wurden.
Eines der prägendsten Elemente, der legendäre Perlenvorhang mit 40 Millionen Pailletten, wurde sorgfältig restauriert. Durch die Sanierung verringerte sich die Sitzplatzzahl von 551 auf 506, wodurch das Publikum nun mehr Beinfreiheit genießt. Das unter Denkmalschutz stehende Kino International gehört seit 1992 zur Yorck-Gruppe.
Der Spielbetrieb wird am 26. Februar mit Marty Supreme wiederaufgenommen – ein Film, der innerhalb weniger Tage ausverkauft war. Die offizielle Wiedereröffnung am 3. März wird die Staatsministerin für Kultur sowie Berlins regierender Bürgermeister besuchen.
Das Kino verbindet nun historischen Charme mit moderner Technik. Zwar mussten einige ursprüngliche Pläne gekürzt werden, doch die Modernisierungen sichern seine Zukunft als bedeutende Kulturstätte. Das Kino International bleibt einer der ikonischsten Filmorte Berlins.
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