Expertenliste für Energieeffizienz: Wie sie nachhaltiges Bauen seit 2011 prägt

Reinhild Hänel
Reinhild Hänel
1 Min.
Ein großes weißes und blaues Gebäude thront auf einem saftigen grünen Feld, umgeben von Bäumen und Pflanzen, mit Fahrzeugen, Masten, Lampen, Schildern und Bergen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.Reinhild Hänel

Expertenliste für Energieeffizienz: Wie sie nachhaltiges Bauen seit 2011 prägt

Expertenliste für Energieeffizienz: Schlüsselinstrument für nachhaltiges Bauen seit 2011

Seit ihrem Start im Jahr 2011 spielt die Expertenliste für Energieeffizienz des Bundes eine zentrale Rolle beim nachhaltigen Bauen. Die Initiative unterstützt Eigentümer:innen dabei, staatliche Fördergelder für energieeffiziente Neubauten und Sanierungen zu beantragen. Nur zertifizierte Fachleute, die in dem Verzeichnis geführt werden, können diese Zuschüsse für ihre Kundschaft freischalten.

Die Liste wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie der KfW-Bankengruppe ins Leben gerufen. Für die Verwaltung und Weiterentwicklung ist die Deutsche Energie-Agentur (dena) verantwortlich.

Seit 2023 liegt die Aufsicht über die Förderung im Neubausektor bei dem neu zuständigen Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB). Diese Umstrukturierung unterstreicht den politischen Willen, Energieeffizienz stärker mit der Wohnungsbaupolitik zu verknüpfen. Wie viele zertifizierte Expert:innen bundesweit aktuell in der Liste registriert sind, bleibt jedoch unklar – offizielle Zahlen für 2023 stehen noch aus.

Das Verzeichnis garantiert, dass nur qualifizierte Fachkräfte energieeffiziente Bauprojekte begleiten. Ohne Zertifizierung können Berater:innen keine staatlichen Fördermittel für ihre Auftraggeber:innen beantragen. Das System entwickelt sich unter der Ägide der dena weiter, wobei die Förderrichtlinien nun mit den Vorgaben des BMWSB abgestimmt werden.

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