MotionMiners stellt KI-gestützten Prozessmanager für effizientere Arbeitsabläufe vor

Oscar Kabus
Oscar Kabus
2 Min.
Ein großes Lager mit zahlreichen Kisten, Kränen und diverser industrieller Ausrüstung, mit einem Zaun und Pfählen im Vordergrund und einer Wand im Hintergrund.Oscar Kabus

MotionMiners stellt KI-gestützten Prozessmanager für effizientere Arbeitsabläufe vor

MotionMiners GmbH führt neuen virtuellen Prozessmanager ein

Die MotionMiners GmbH bringt im Rahmen ihrer MotionMiners PROCESS INTELLIGENCE-Plattform einen neuen virtuellen Prozessmanager auf den Markt. Das Tool soll die Analyse von Arbeitsabläufen vereinfachen, indem es Bewegungs- und Aktivitätsdaten automatisch auswertet. Erstmals präsentiert wird es auf der LogiMAT in Stuttgart im März nächsten Jahres, wobei noch in diesem Jahr eine Betaphase mit ausgewählten Kunden geplant ist.

Der virtuelle Prozessmanager basiert auf acht Jahren Erfahrung im Bereich Motion-Mining und nutzt Daten aus über 500.000 aufgezeichneten Prozessstunden. Er erkennt Probleme wie lange Laufwege, übermäßige Suchzeiten oder ineffiziente Arbeitsabfolgen. Statt manueller Auswertungen verknüpft das System diese Schwachstellen nun direkt mit konkreten Lösungsvorschlägen.

Entwickelt wurde das Tool im Rahmen des SENSOMAI-Projekts, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Es schlägt Verbesserungen vor – etwa Umstrukturierungen in Lagern, Automatisierungslösungen oder technische Hilfsmittel – und ist mit MotionMiners SOLUTIONS verknüpft, einer Plattform mit über 420 Produkten und Dienstleistungen zum einfachen Vergleich.

Ein Prototyp wird vom 24. bis 26. März 2026 auf der LogiMAT in Halle 4, Stand 4C25 zu sehen sein. Zuvor testen ausgewählte Kunden das System in einer Betaphase, um Funktionen zu optimieren und die Wissensdatenbank zu erweitern.

Der virtuelle Prozessmanager schließt eine Lücke in der Arbeitsablaufanalyse, indem er manuelle Prüfungen durch automatisierte Handlungsempfehlungen ersetzt. Seine Markteinführung folgt auf Jahre der Datensammlung und Entwicklung – unterstützt durch staatliche Fördergelder. Unternehmen sollen damit künftig schneller und gezielt Ineffizienzen in ihren Prozessen erkennen und beheben können.

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