Merz strebt dritte Amtszeit als CDU-Chef und zweite Kanzlerschaft an
Bundeskanzler für 'längere Zeit': Merz strebt zweite Amtszeit an - Merz strebt dritte Amtszeit als CDU-Chef und zweite Kanzlerschaft an
Friedrich Merz kandidiert auf dem Parteitag dieser Woche für eine dritte Amtszeit als CDU-Vorsitzender. Der 70-jährige Bundeskanzler, der 2025 sein Amt antrat, plant zudem, nach der Bundestagswahl 2029 eine zweite Kanzlerschaft anzustreben. Seine lange politische Karriere hat Debatten über seine künftige Rolle in der deutschen Führung ausgelöst.
Merz wurde am 6. Mai 2025 Bundeskanzler, nachdem CDU/CSU und SPD eine Koalitionsvereinbarung geschlossen hatten. Seine Wahl war historisch: Im ersten Wahlgang verfehlte er die erforderlichen 310 Stimmen, setzte sich aber im zweiten Durchgang mit 325 Stimmen durch – ein Novum in der deutschen Geschichte. Mit 70 Jahren ist er der älteste Kanzler seit Konrad Adenauer, der 1963 mit 87 Jahren aus dem Amt schied.
Trotz seines Alters wies Merz Spekulationen über einen Rückzug zurück. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann deutete sogar an, Merz' Gene könnten eine lange politische Laufbahn begünstigen: Sein Vater sei über 100 Jahre alt, seine Mutter unter 100. Allerdings bezeichnete Linnemann Diskussionen über eine weitere Kanzlerschaft als verfrüht.
Für die kommenden Jahre will Merz in fünf Jahren mit Gordon Schnieder, dem Spitzenkandidaten der CDU in Rheinland-Pfalz, zurückblicken – auf die Bewältigung schwieriger Herausforderungen und die richtigen Entscheidungen. Sein Fokus bleibt darauf gerichtet, die Partei über die nächste Wahl hinaus zu führen.
Merz' Bewerbung um eine dritte Amtszeit als CDU-Chef fällt mit seinen Vorbereitungen auf eine mögliche zweite Kanzlerschaft zusammen. Seine Wahl 2025 markierte einen seltenen Moment in der deutschen Politik, und sein Alter hat seine Ambitionen nicht gebremst. Die Partei wird am Freitag über seine Führung entscheiden – mit weitreichenden Folgen für die politische Landschaft Deutschlands in den kommenden Jahren.
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