Polizei stoppt Rasanten mit über 170 km/h auf A6 und A63

Oscar Kabus
Oscar Kabus
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Ein Warngeschwindigkeitsbegrenzungsschild am Straßenrand, umgeben von einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel.Oscar Kabus

Polizei stoppt Rasanten mit über 170 km/h auf A6 und A63

Die Polizei in Kaiserslautern hat am Sonntagmittag eine Kontrollaktion gegen extrem überhöhte Geschwindigkeiten auf den Autobahnen A6 und A63 durchgeführt. Dabei wurden drei Autofahrer mit drastischen Geschwindigkeitsüberschreitungen erwischt. Die Behörden warnen vor den tödlichen Gefahren, die von leichtsinnigem Fahrverhalten – besonders bei schlechtem Wetter – ausgehen.

Die Razzia fand auf Abschnitten der A6 und A63 statt, wo Beamte erschreckend hohe Tempi dokumentierten. Ein 35-jähriger Fahrer wurde auf der A63 in Richtung Mainz mit 173 km/h gemessen – 73 km/h über dem erlaubten Limit. Ein weiterer Fahrer, 24 Jahre alt und noch im Besitz eines Führerscheins auf Probe, raste mit 176 km/h und überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit damit um 76 km/h. Ein 27-Jähriger wurde auf der A6 Richtung Mannheim mit 163 km/h erwischt, obwohl dort nur 100 km/h erlaubt sind.

Alle drei Verkehrssünder gestanden ihre Verstöße bei der Kontrolle ein. Die Polizei betonte die besonderen Risiken solcher Geschwindigkeiten, insbesondere bei eingeschränkter Sicht und unberechenbaren Wetterbedingungen. Laut offiziellen Statistiken gab es zwischen 2023 und 2025 auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Kaiserslautern West und Kaiserslautern Ost zwei tödliche Unfälle (einer am 15. Juni 2024 mit einem Toten, ein weiterer am 22. November 2023 mit zwei Todesopfern). Auf der A63 Richtung Mainz verunglückte am 8. März 2025 ebenfalls ein Mensch tödlich.

Den Fahrern drohen nun harte Strafen, darunter Geldbußen in Höhe von mehreren hundert bis tausend Euro. Zudem müssen sie mit einem Fahrverbot von mindestens zwei bis drei Monaten rechnen. Die Polizei weist weiterhin auf die lebensbedrohlichen Folgen von überhöhten Geschwindigkeiten auf Autobahnen hin.

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