Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Mainz steht am 10. Februar still
Verdi ruft zu Streiks im öffentlichen Dienst auf - Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Mainz steht am 10. Februar still
Beschäftigte im öffentlichen Dienst in den Regionen Mittelrhein und Pfalz kündigen Warnstreiks für den 10. Februar an
Die Gewerkschaft Verdi hat zu den Arbeitsniederlegungen aufgerufen, nachdem die Tarifverhandlungen ins Stocken geraten sind. Die Arbeitnehmer fordern eine Lohnerhöhung von 7 Prozent, mindestens jedoch 300 Euro mehr pro Monat.
Von den Streiks betroffen sein werden unter anderem Universitäten, Studierendenwerke und Krankenhäuser. In Mainz müssen Kitas schließen, wobei Notbetreuungsangebote organisiert wurden. Zudem sind eine Demonstrationskundgebung und ein Protestmarsch in der Stadt geplant.
Die Verhandlungen zwischen Verdi und den Arbeitgebern werden am 11. Februar fortgesetzt und dauern bis zum 13. Februar an. Die Gewerkschaft hat keine genauen Zahlen genannt, wie viele Beschäftigte sich beteiligen werden, doch wichtige Einrichtungen wie die Johannes Gutenberg-Universität und das Studierendenwerk Mainz werden beeinträchtigt sein.
Ziel der Warnstreiks ist es, vor der nächsten Verhandlungsrunde Druck auf die Arbeitgeber auszuüben. Am 10. Februar muss mit Einschränkungen bei zahlreichen öffentlichen Einrichtungen gerechnet werden. Die weiteren Gespräche werden zeigen, ob sich der Konflikt zuspitzt oder eine Einigung erreicht wird.
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