Kleinkunstpreis Baden-Württemberg ehrt fünf herausragende Talente in feierlicher Gala
Kleinkunstpreis Baden-Württemberg ehrt fünf herausragende Talente in feierlicher Gala
Fünf Künstler:innen sind in diesem Jahr mit dem Kleinkunstpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand in einer feierlichen Zeremonie im Freiburger E-Werk statt, moderiert vom Komiker Uli Boettcher. Die Veranstaltung würdigte sowohl etablierte Namen als auch aufstrebende Talente aus den Bereichen Kabarett und Kleinkunst.
Die mit jeweils 5.000 Euro dotierten Hauptpreise gingen an Aurel Mertz, Doris Reichenauer und Professor Timm Sigg. Stephan Bauer erhielt den mit ebenfalls 5.000 Euro verbundenen Lotto-BW-Ehrenpreis, während Elena Seeger mit dem Förderpreis in Höhe von 2.000 Euro bedacht wurde.
Die Verleihung markierte die neueste Auflage des einzigen Landes-Kabarettpreises Deutschlands, der seit 1986 vergeben wird. Organisiert wird der Preis von der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren, unterstützt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Zudem fördern der SWR und die Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg die Auszeichnung – letztere ermöglicht den Preisträger:innen Auftritte im gesamten Bundesgebiet.
Zu den früheren Preisträger:innen zählen bekannte Persönlichkeiten wie Serdar Karabik, der den Preis 2014 gewann und später mit Bestseller-Büchern und erfolgreichen Tourneen auf sich aufmerksam machte. Bülent Ceylan, ein weiterer ehemaliger Preisträger, startete später eine eigene TV-Show und ging auf Arena-Touren. Florian Schroeder, ebenfalls ein früherer Gewinner, produzierte Erfolge wie Anton aus dem Land der Löwen und arbeitete international.
Bis 2025 haben insgesamt 48 Künstler:innen den Preis erhalten, seit er erstmals vergeben wurde. Die Veranstaltung unterstreicht weiterhin die lebendige Kabarettszene der Region und ihren Beitrag zur deutschen Unterhaltungsbranche.
Die diesjährigen Auszeichnungen erhöhen die Zahl der Preisträger:innen seit Bestehen des Preises auf 48. Die Feier im Freiburger E-Werk ehrte sowohl neue Talente als auch die langjährige Rolle des Preises bei der Förderung des Kabaretts. Die Gewinner:innen profitieren nun von größerer Sichtbarkeit und Auftrittsmöglichkeiten in ganz Deutschland.
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