"Mann mit tausend Händen": HSV-Legende Horst Schnoor stirbt mit 90 Jahren
HSV-Meistertorwart Schnoor verstorben - "Mann mit tausend Händen": HSV-Legende Horst Schnoor stirbt mit 90 Jahren
Horst Schnoor, die legendäre Torhüter-Ikone des Hamburger SV und Meister von 1960, ist tot. Als "Mann mit tausend Händen" bekannt, verbrachte er seine gesamte Karriere beim Verein und wurde zu einer der beliebtesten Persönlichkeiten der Klubgeschichte. Sein Tod markiert das Ende einer Ära für Fans, die seine Treue und sein Können zwischen den Pfosten in Erinnerung behalten.
Schnoor wechselte 1952 zum Hamburger SV und blieb dem Verein bis 1967 treu. In 15 Jahren bestritt er 507 Pflichtspiele – ein Rekord für einen Torhüter des Clubs. Seine Zuverlässigkeit brachte ihm den Spitznamen ein, den ihm sein Mannschaftskamerad Uwe Seeler wegen seiner herausragenden Paraden verlieh.
Er spielte eine entscheidende Rolle beim Gewinn der deutschen Meisterschaft 1960 und schrieb den Hamburger SV damit in die Geschichtsbücher ein. Drei Jahre später stand er im ersten Bundesliga-Spiel des Vereins und begleitete den Einstieg in die neue Liga. Zu seinen Titeln zählen zehn Oberliga-Meisterschaften sowie der DFB-Pokal 1963.
Trotz seiner vereinsinternen Erfolge blieb ihm ein Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft verwehrt. Doch sein Vermächtnis lebte weit über seine aktive Zeit hinaus. Noch im hohen Alter war er eine vertraute Erscheinung im Volksparkstadion, besuchte Heimspiele und blieb dem Klub verbunden, dem er jahrzehntelang diente.
Schnoors Name steht bis heute in den Rekordbüchern des Hamburger SV. Mit 139 Spielen ohne Gegentor hält er den vereinsinternen Rekord für die meisten "White Sheets". Seine Hingabe an einen einzigen Verein über 15 Saisonen hinterließ bei Spielern und Fans gleichermaßen einen unauslöschlichen Eindruck.
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