Lüneburger Bäckerei benennt Amerikaner in Grönland um – als süße Protestaktion
Lüneburger Bäckerei-Idee: "Grönländer" statt "Amerikaner" - Lüneburger Bäckerei benennt Amerikaner in Grönland um – als süße Protestaktion
Eine Bäckerei in Lüneburg hat ihre beliebten, runden und zuckerglasierten Teilchen von Amerikaner in Grönland umbenannt – eine scherzhafte Spitze gegen die USA und den früheren US-Präsidenten Donald Trump, der einst Interesse am Kauf Grönlands gezeigt hatte. Die Aktion sorgt bundesweit für Aufmerksamkeit, wobei Kunden den Namenswechsel sowohl als politisches Statement als auch als geschäftsfördernde Maßnahme begrüßen.
Die Idee stammt von der De Heidbäcker GmbH, einer ortsansässigen Bäckerei, deren Geschäftsführer Jannik Harms die Umbenennung als humorvolle Protestaktion beschreibt. Zwar werden die Teilchen bei der Bestellung weiterhin Amerikaner genannt, auf den Kassenbons stehen sie nun aber als Grönland. Vor dem Laden wirbt ein Schild mit der Aufschrift "Make cake not war" für die Botschaft.
Die Herkunft des Namens Amerikaner bleibt unklar. Manche Theorien führen ihn auf ein im Rezept verwendetes Triebmittel zurück, andere sehen eine Ähnlichkeit mit den Helmen von Soldaten. Ungeachtet dessen kommt die Umbenennung gut an: Der Absatz ist gestiegen, und Kunden in Lüneburg loben den Schritt als Zeichen der Solidarität mit Dänemark und Europa.
Bundesweit fällt die Resonanz überwiegend positiv aus. Selbst eine Frau aus Prag äußerte Unterstützung für die Haltung der Bäckerei. Bisher gab es jedoch keine offizielle Reaktion der dänischen Regierung oder Öffentlichkeit, und in Medienberichten bis Februar 2026 ist keine Kontroverse darüber aufgekommen.
Für Harms steht der Humor im Vordergrund. Die Bäckerei will den neuen Namen so lange beibehalten, wie das US-Interesse an Grönland besteht – und macht aus einer politischen Pointe einen süßen Erfolg fürs Handwerk.
Die Grönland-Teilchen bleiben solange auf der Karte, bis die Debatte um Grönland abebbt. Die Umsätze der Bäckerei sind gestiegen, und der PR-Coup hat für frische Aufmerksamkeit gesorgt. Vorerst bleibt der scherzhafte Protest ein kleines, aber bemerkenswertes Zeichen des Widerstands – und dazu noch ein köstliches.
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