BASF verlagert 70 Prozent der Berliner Jobs nach Indien und Malaysia

Tatjana Reinhardt
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Eine Liniengrafik, die den Anstieg der BAA-Ausgabe in verschiedenen Branchen zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Datendetails bereitstellt.Tatjana Reinhardt

BASF verlagert 70 Prozent der Berliner Jobs nach Indien und Malaysia

Deutsche Industrie baut Tausende Stellen ab – immer mehr Unternehmen verlagern Produktion ins Ausland

Die BASF hat angekündigt, einen Großteil ihrer in Berlin angesiedelten Arbeitsplätze nach Indien und Malaysia zu verlegen. Der Schritt folgt auf eine kürzlich abgehaltene Betriebsversammlung, in der den Mitarbeitenden neue Kostensenkungsstrategien vorgestellt wurden.

Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 2.800 Personen in seiner Abteilung Global Business Services am Standort Berlin. Nun plant der Konzern, bis zu 70 Prozent dieser Stellen ins Ausland zu verlegen. Während der genaue Standort in Indien noch nicht feststeht, soll der bestehende Standort in Kuala Lumpur, Malaysia, ausgebaut werden, um zusätzliche Aufgaben in der Lieferkette zu übernehmen.

Die Entscheidung wurde den Beschäftigten im Rahmen der Betriebsversammlung mitgeteilt. Die Mitarbeitenden wurden über die geplante Umstrukturierung und den Fokus des Unternehmens auf Kosteneinsparungen informiert. Die Verlagerung ist Teil eines größeren Trends deutscher Firmen, die Arbeitsplätze in Länder mit niedrigeren Löhnen verlegen.

Durch die Verlegung wird die Belegschaft von BASF in Berlin deutlich schrumpfen. Zahlreiche Stellen werden nach Malaysia und an einen noch nicht bekannten Standort in Indien verlegt. Gleichzeitig sollen die Lieferkettenaktivitäten in Kuala Lumpur im Zuge der Veränderungen ausgebaut werden.

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