Berliner Frauenpreis für Viktoria-Gründerinnen: Ein Meilenstein für Gleichberechtigung im Fußball
Frauenpreis 2026 geht an die Frauen von FC Viktoria Berlin - Berliner Frauenpreis für Viktoria-Gründerinnen: Ein Meilenstein für Gleichberechtigung im Fußball
Die Gründerinnen des Frauenteams von FC Viktoria Berlin erhalten in dieser Woche den Berliner Frauenpreis. Die Auszeichnung würdigt ihr Engagement für die Förderung der Gleichberechtigung im Profifußball. Eine feierliche Verleihung im Roten Rathaus am Montag wird den Anlass markieren.
Die Neuaufstellung des Teams im Sommer 2022 setzte Maßstäbe für Fairness und Sichtbarkeit im Frauenfußball. Sechs Gründerinnen – Ariane Hingst, Verena Pausder, Tanja Wielgoß, Felicia Mutterer, Katharina Kurz und Lisa Währer – schufen eine eigenständige Struktur für die Mannschaft. Ihre Initiative führte zu besseren Bezahlungsbedingungen, Professionalisierung und größerer Anerkennung für die Spielerinnen.
Die Fortschritte des Vereins gingen über organisatorische Veränderungen hinaus: Bis 2025 gelang dem Team der Aufstieg in die 2. Bundesliga, was seinen Ruf als Vorbild für Chancengleichheit im Sport festigte. Die Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales, die Berlins Gleichstellungsprojekte koordiniert, überreicht den Preis. Er ist mit 5.000 Euro und einer Skulptur der Bühnenkünstlerin Esther Janshen dotiert.
Die Auszeichnung unterstreicht das langjährige Engagement der Gründerinnen für gleichberechtigte Teilhabe im Fußball. Ihr Ansatz hat bundesweit Beachtung gefunden und den FC Viktoria Berlin zur Vorreiterin in Sachen Geschlechtergerechtigkeit im Profisport gemacht.
Die Verleihung des Berliner Frauenpreises findet am Montag im Roten Rathaus statt. Die Erfolge der Gründerinnen bei der Umstrukturierung des Teams und der Förderung von Fairness haben ihnen diese Ehrung eingebracht. Ihre Arbeit prägt weiterhin die Debatte über Gleichstellung im deutschen Fußball.
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