Neues Gaskraftwerk auf der Mainzer Aue soll 2027 Stromnetz stabilisieren
Neues Gaskraftwerk auf der Mainzer Aue soll 2027 Stromnetz stabilisieren
Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW) treibt Bau eines neuen Gaskraftwerks auf der Aue in Mainz voran
Auf dem Überschwemmungsgebiet der Aue in Mainz entsteht ein neues Gaskraftwerk der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW) mit einer Leistung von 54 Megawatt. Die Anlage, die erneuerbare Energien unterstützen und das Stromnetz stabilisieren soll, ging am 9. Februar 2026 in die öffentliche Anhörung. Mit dem Baubeginn wird in Kürze gerechnet, die Inbetriebnahme ist für Ende 2027 geplant.
Den Antrag für das Projekt hatte KMW bereits im Oktober 2025 eingereicht. Das Kraftwerk wird mit zwölf Gasmotoren Strom erzeugen und kann seine Leistung flexibel an den Bedarf anpassen. Diese Anpassungsfähigkeit hilft, Schwankungen bei Wind- und Solarenergie auszugleichen.
Die Anlage verfügt zudem über Black-Start- und Schnellstartfähigkeiten. Bei einem vollständigen Netzausfall kann sie die Stromversorgung des nahegelegenen Rechenzentrums "Green Rocks" aufrechterhalten. Initially werden die Motoren mit Erdgas betrieben, sind jedoch als "H₂-ready" konzipiert, um später auf Wasserstoff umgestellt werden zu können.
Während dieses Projekt voranschreitet, ruht das größere Vorhaben "Kraftwerk der Zukunft" von KMW weiterhin. Die ebenfalls wasserstofffähige Anlage, die auf demselben Gelände entstehen soll, wartet noch auf politische Entscheidungen auf Bundesebene. Vorbereitende Arbeiten wie Altlastensanierung und erste Planungen laufen bereits.
Das neue 54-Megawatt-Kraftwerk wird ab 2027 flexible Stromerzeugung ermöglichen. Seine Auslegung fördert die Integration erneuerbarer Energien und die Netzstabilität – mit der Option, künftig Wasserstoff zu nutzen. Die öffentliche Beteiligung im Genehmigungsverfahren läuft weiter, bisher gibt es keine Verzögerungen auf Bundesebene.
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