Rekordbesuch beim Mainzer Rosenmontagszug 2026 – trotz 55 Straftaten und Festnahmen
Rekordbesuch beim Mainzer Rosenmontagszug 2026 – trotz 55 Straftaten und Festnahmen
Mainzer Rosenmontagszug 2026: Über eine halbe Million Feiernde trotz 55 Straftaten
Der 122. Mainzer Rosenmontagszug lockte zur Feier 2026 mehr als 500.000 Besucher in die Innenstadt. Obwohl die Stimmung überwiegend ausgelassen war, verzeichnete die Polizei bis zum Ende des Einsatzes 55 Straftaten, darunter Körperverletzungen, Diebstähle und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Mit einer Menschenmenge, die die Straßen füllte, begann der Umzug in einer lebhaften Atmosphäre. Die Beamten führten 1.319 Personenkontrollen durch, davon 753 bei Kindern und Jugendlichen. Während der Veranstaltung wurden rund 211 Liter Alkohol beschlagnahmt oder entsorgt.
Vier Personen wurden festgenommen, 47 weitere wegen ruppigen oder aggressiven Verhaltens vom Gelände verwiesen. Unter den Vorfällen wurde ein Mann identifiziert, der mehrere Frauen begrapscht hatte. Zudem prüften die Behörden zunächst einen Verdachtsfall im Zusammenhang mit einer möglichen K.-o.-Tropfen-Verabreichung, schlossen dies später jedoch aus.
Bis in die frühen Stunden des Dienstags registrierte die Polizei 25 Körperverletzungen, drei Eigentumsdelikte, mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie drei Sexualstraftaten. Weitere Anzeigen, insbesondere wegen Diebstahls, werden in den kommenden Tagen erwartet. Opfern stehen weiterhin Unterstützungsangebote zur Verfügung, darunter auch die vertrauliche Beweissicherung.
Trotz der Vorfälle wurde der Rosenmontagszug 2026 als Erfolg gewertet. Der Polizeieinsatz endete mit Festnahmen, Beschlagnahmungen und laufenden Ermittlungen. Die Behörden bleiben wachsam, da noch weitere Meldungen eingehen könnten.
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