Seltener Megabadadler "Alaska" nach drei Tagen Flucht wieder in Sicherheit
Seltener Megabadadler "Alaska" nach drei Tagen Flucht wieder in Sicherheit
Seltener Megabadadler namens Alaska aus Falknerei in Bad Sachsa entkommen – nach drei Tagen wiedergefunden
Ein seltener Megabadadler mit dem Namen Alaska entkam am Sonntag aus dem Falknereizentrum in Bad Sachsa. Der Vogel, der sein ganzes Leben in Gefangenschaft verbracht hatte, wurde drei Tage später auf einem örtlichen Minigolfplatz entdeckt. Ihre fehlenden Überlebensfähigkeiten machten eine schnelle Bergung besonders wichtig.
Alaska hatte nie das Jagen gelernt, was sie nach ihrer Flucht besonders verletzlich machte. Ohne Nahrung wären ihre Überlebenschancen in freier Wildbahn kaum länger als sechs Wochen gewesen. Die markanten Merkmale des Adlers – ein gewaltiger gelber Schnabel und die auffälligen schwarz-weißen Streifen auf den Flügeln – halfen den Spürern, sie trotz einiger Fehlmeldungen über ähnliche Vögel wie Graureiher korrekt zu identifizieren.
Am Mittwochnachmittag entdeckte Falkner Rochus Brotzer Alaska auf dem Minigolfplatz in Bad Sachsa. Obwohl sie theoretisch Hunderte Kilometer am Tag zurücklegen könnte, blieb sie in der Nähe des Gebiets. Brotzer gelang es, sie ohne Zwischenfälle wieder einzufangen.
Megabadadler sind die größten Adler der Welt und deutlich größer als gewöhnliche Stadttauben. Ihr imposantes Erscheinungsbild macht sie bei klarer Sicht leicht erkennbar.
Alaska befindet sich nun wieder in professioneller Obhut im Harzer Falkenhof. Ihre schnelle Rückkehr verhindert mögliche Schäden durch Verhungern oder Verwechslungen. Der Vorfall wirft zudem ein Licht auf die Herausforderungen, nicht heimische Arten wie den Megabadadler in Gefangenschaft zu halten.
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