Digitaler Durchbruch: 1.200 Apotheken in Baden-Württemberg testen Scanacs für Rezeptabrechnung
Digitaler Durchbruch: 1.200 Apotheken in Baden-Württemberg testen Scanacs für Rezeptabrechnung
Neues Rezeptabrechnungssystem in Baden-Württemberg getestet – über 1.200 Apotheken nutzen Scanacs-Plattform
In Baden-Württemberg wird derzeit ein neues System zur Abrechnung von Rezepten erprobt: Mehr als 1.200 Apotheken setzen bereits auf die Plattform Scanacs. Das Verfahren ermöglicht die gemeinsame Abwicklung von Papier- und E-Rezepten und vereinfacht so die Abrechnung für die AOK Baden-Württemberg. Erste Erfahrungen zeigen reibungslose Abläufe – darunter auch die Abwicklung eines einzelnen Rezepts im Wert von über 40.000 Euro.
Der Testlauf startete in Apotheken in Stuttgart und Karlsruhe, wo mittlerweile über 700 Standorte das System nutzen. Eine Stuttgarter Apotheke wickelte kürzlich Muster-16-Rezepte im Gesamtwert von mehr als 80.000 Euro über Scanacs ab und unterstrich damit die Effizienz der Lösung. Technisch funktioniert die Plattform so: Der Dienstleister Go! sammelt, sortiert und digitalisiert die Papierrezepte, bevor sie an Scanacs zur direkten Abrechnung weitergeleitet werden.
Apotheken können wählen, ob sie die Abrechnung selbst vornehmen oder ein Clearingzentrum beauftragen. Entscheiden sie sich für Letzteres, müssen jedoch sämtliche Abrechnungen des Monats über dieses abgewickelt werden. Frank Böhme, Geschäftsführer von Scanacs, bezeichnete die Entwicklung als Meilenstein. Ziel sei es, das Verfahren vor Ende der Übergangsphase zur Routine zu machen. Zudem führt das Unternehmen Gespräche mit weiteren Krankenkassen, um das Modell auszuweiten.
Für Apotheken entsteht durch das System kein zusätzlicher Aufwand. Zudem sind unbegrenzte Abrechnungszyklen möglich, und die Zahlungen werden innerhalb von zehn Tagen garantiert. Durch Anpassungen im Arzneimittelversorgungsvertrag (AVV) ermöglicht Scanacs die gemeinsame Abrechnung von Papier- und Digitalrezepten innerhalb desselben Monats.
Bisher wurden Tausende Rezepte ohne Mehrbelastung für die Apotheken abgewickelt. Da die Zahlungen innerhalb von zehn Tagen eingehen und keine Beschränkungen bei der Abrechnungshäufigkeit bestehen, könnte das System bald zum Standard werden. Scanacs plant, den Prozess bis zum Ende der Übergangsphase weiter zu optimieren.
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