Rechtsextreme Partei "Der Dritte Weg" alarmiert Verfassungsschutz mit Jugend-Rekrutierung
Rechtsaußen-Mikropartei wächst - Rechtsextreme Partei "Der Dritte Weg" alarmiert Verfassungsschutz mit Jugend-Rekrutierung
Inlandsnachrichtendienst beobachtet "Der Dritte Weg" mit Sorge
Die deutsche Innenaufklärung beobachtet die rechtsextreme Partei "Der Dritte Weg" mit ihren mutmaßlichen Neonazi-Verbindungen genau. Die 2013 von ehemaligen Extremisten gegründete Gruppe wächst stetig und zählt mittlerweile bundesweit über 800 Mitglieder. Besonders besorgniserregend sind für die Behörden ihre Bemühungen, Jugendliche über Kampfsportveranstaltungen und Online-Kampagnen anzuwerben.
Die Partei wurde 2013 von Aktivisten mit rechtsextremem Hintergrund ins Leben gerufen. Ihre Ideologie speist sich stark aus nationalsozialistischem Gedankengut, das sie sowohl im Netz als auch bei öffentlichen Auftritten aktiv verbreitet. Der Hauptsitz befindet sich in Weidenthal im Landkreis Bad Dürkheim.
Die Mitgliederzahlen steigen vor allem in Rheinland-Pfalz: Dort stieg die Anzahl von etwa 50 im Jahr 2020 auf 70 im Jahr 2021. Die Sicherheitsbehörden verzeichnen zudem vereinzelte Berührungspunkte zwischen "Der Dritten Liga" und der AfD, wenn auch in begrenztem Umfang.
Bei der Rekrutierung setzt die Gruppe gezielt auf junge Menschen, oft über Kampfsportveranstaltungen. Der Jugendflügel der Partei hat sich in den letzten Jahren ausgebaut, was die Aufmerksamkeit der Sicherheitsdienste weiter erhöht. Die Behörden überwachen die Aktivitäten im Rahmen der allgemeinen Maßnahmen gegen Rechtsextremismus.
Mit mehr als 800 Mitgliedern in ganz Deutschland steht "Der Dritte Weg" wegen seiner Anwerbestrategien und ideologischen Ausrichtung unter Beobachtung. Besonders das Wachstum in jüngeren Zielgruppen hat die Überprüfung durch die Nachrichtendienste verschärft. Die Überwachung wird voraussichtlich anhalten, während die Behörden das Gefahrenpotenzial und den Einfluss der Gruppe bewerten.
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