Radfahrer in Mainz fordern sichere Fahrradspur an der L427 – doch die Politik zögert
Radfahrer in Mainz fordern sichere Fahrradspur an der L427 – doch die Politik zögert
Rund 60 Radfahrer versammelten sich am 21. Februar 2026 in Mainz, um für die Einrichtung einer neuen Fahrradspur zu demonstrieren. Die Kundgebung fand entlang der Landesstraße L427 statt, die Mainz-Gonsenheim mit Mainz-Drais verbindet. Zu den Rednern zählten lokale Politiker sowie Aktivisten, die sich für sicherere Radwege einsetzen.
Die Demonstration begann mit einer Fahrradtour entlang der stark befahrenen L427, um auf das Fehlen einer dedizierten Radinfrastruktur aufmerksam zu machen. Verkehrsministerin Katrin Eder richtete sich an die Menge und betonte die Dringlichkeit verbesserter Bedingungen für Radfahrer. Auch die Mainzer Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger und der Ortsvorsteher von Gonsenheim, Josef Aron, sprachen sich für das Vorhaben aus.
Die Veranstaltung verlief friedlich, ohne Zwischenfälle oder Auseinandersetzungen. Die Teilnehmer trugen Plakate und skandierten Parolen, um die Behörden zum Handeln aufzufordern. Trotz des öffentlichen Drucks gab es jedoch keine unmittelbaren politischen Konsequenzen.
Stand 22. Februar 2026 laufen die Diskussionen über den Radweg unter lokalen Verantwortlichen weiter. Bisher wurden keine offiziellen Beschlüsse oder verwaltungstechnischen Updates zum Projekt bekannt gegeben.
Die Demonstration endete ohne Vorfälle, während die Organisatoren versicherten, sich weiterhin für die Realisierung der Fahrradspur einzusetzen. Die Debatten vor Ort dauern an, doch konkrete Schritte stehen noch aus. Die Forderungen der Aktivisten harren weiterhin einer Antwort der regionalen Behörden.
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