Bayerns 110-Millionen-Haushalt für 600 regionale Projekte beschlossen – doch Kritik bleibt
110 Millionen Euro für 600 Projekte in Bayern - Bayerns 110-Millionen-Haushalt für 600 regionale Projekte beschlossen – doch Kritik bleibt
Die bayerischen Regierungsparteien haben den diesjährigen Haushalt für regionale Projekte in Höhe von 110 Millionen Euro finalisiert. Die Mittel sollen rund 600 Vorhaben in den Bereichen Gesundheitswesen, Kultur, Wissenschaft und ländliche Entwicklung fördern. Kritiker werfen dem Programm vor, es ermögliche Abgeordneten, sich mit öffentlichen Geldern in ihren Wahlkreisen beliebt zu machen.
Der Etat stellt eine deutliche Steigerung gegenüber den 90 Millionen Euro des Vorjahres dar, mit denen etwa 400 Projekte unterstützt wurden. Diesmal fließen 7,5 Millionen Euro in die Gesundheitsversorgung und Altenpflege, während Jugendprogramme, Seniorenangebote und Inklusionsmaßnahmen mit 10 Millionen Euro bedacht werden.
Für die Sanierung und den Erhalt von Kirchen sind 8,6 Millionen Euro vorgesehen. Zudem erhält ein gemeinsames Forschungsprojekt der Universität Regensburg und der Technischen Universität München, das sich mit multiresistenten Krankheitserregern befasst, eine Förderung von 700.000 Euro. Auch die Oberammergauer Passionsspiele profitieren: 110.000 Euro sind für eine begleitende Studie eingeplant.
Die archäologischen Arbeiten in der Tongrube Hammerschmiede im Landkreis Ostallgäu werden mit 550.000 Euro weitergeführt. Die Gelder decken ein breites Spektrum ab, darunter Sport, Museen und die Entwicklung ländlicher Regionen.
Die 110 Millionen Euro verteilen sich 2024 auf rund 600 Projekte. Während Befürworter die Investitionen in lokale Bedürfnisse loben, zweifeln Gegner an, ob die Mittelvergabe nicht vorrangig politischen Interessen dient. Die genauen Modalitäten der Verteilung und Umsetzung stehen jedoch noch aus.
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