Dresdner Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft
Weltkriegsbombe in Dresden entschärft: Zünder vor Ort detoniert - Dresdner Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft
Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Dresdner Innenstadt entschärft
Eine im Zweiten Weltkrieg abgeworfene Bombe, die im Zentrum Dresdens entdeckt wurde, ist nach einer zweistündigen Präzisionsoperation erfolgreich unschädlich gemacht worden. Der Sprengkörper, der in der Nähe der eingestürzten Carolabrücke gefunden wurde, zwang aufgrund seines labilen Zustands zur Evakuierung von 18.000 Anwohnern. Die Behörden bestätigten, dass der Zünder – der gefährlichste Teil der Bombe – vor Ort ohne Zwischenfälle zerstört werden konnte.
Die 250 Kilogramm schwere Blindgängerbombe war bei einer routinemäßigen Munitionssuche aufgespürt worden. Anders als viele andere Kriegsbomben verfügte dieser Sprengkörper lediglich über einen einzigen Zünder, der bei seinem ursprünglichen Abwurf schwer beschädigt worden war. Dieser Umstand machte herkömmliche Entschärfungsmethoden extrem riskant.
Um die Gefahr zu bannen, setzte das Kampmittelräumteam einen Hochdruck-Wasserstrahlschneider ein. Mit diesem Gerät trennte das Team den Zünder vorsichtig vom Bombenkörper ab. Nach der Isolierung wurde die Komponente in einer kontrollierten Sprengung gezündet, wobei nur ein kleines Fragment zurückblieb.
Wäre die Wasserstrahlmethode gescheitert, hätte die gesamte Bombe an Ort und Stelle gesprengt werden müssen. Als Vorsichtsmaßnahme richtete die Polizei eine Sperrzone mit einem Radius von 1.000 Metern um die Fundstelle ein. Dies ist der einzige intakte Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, der seit seiner Entdeckung im Jahr 2024 in Dresden sicher entschärft werden konnte.
Die Aktion endete erfolgreich, ohne dass Verletzte oder weitere Störungen gemeldet wurden. Die Anwohner durften nach der Freigabe des Gebiets in ihre Häuser zurückkehren. Seit dem Vorfall wurden in der Stadt keine weiteren intakten Bomben dieses Typs gefunden.
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